Windkraft

Windkraftanlagen

Eine Windkraftanlage (WKA) erntet mit ihrem Rotor die Energie des Windes, wandelt sie in elektrische Energie um und speist sie in das Stromnetz ein.

In der Fachliteratur hat sich auch die Bezeichnung Windenergieanlage (WEA) etabliert. Ferner wird Windkraftwerk als Synonym verwendet, manchmal auch Windkraftkonverter (WKK). In der Umgangssprache finden sich auch die Bezeichnungen Windrad oder Windmühle.

Dieser Artikel befasst sich mit leistungsstarken Anlagen, die typischerweise mit Netzanschluss betrieben werden. Kleinanlagen, die im Inselbetrieb wirtschaftlich sein können, werden unter Windgenerator behandelt. Die Betrachtung mehrerer Windkraftanlagen findet sich im Artikel Windpark, weitere Anwendungen sowie energiepolitische Aspekte in den Artikeln Windenergie sowie Erneuerbare Energie.

Geschichte der Windenergie

Windenergie wird seit Jahrhunderten von den Menschen genutzt. Früher nutzte man sie, um mit Hilfe von Windmühlen Weizen, Roggen und anderen Kornarten zu mahlen.
Dies ist die älteste Form, Energie aus der Umwelt zu gewinnen und war bereits im Altertum bekannt.
Nach der Entdeckung der Elektrizität und der Erfindung des Generators lag die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nahe.

Anlagearten

Deshalb ist die Standortwahl sehr wichtig. So ist es z.B. günstig, den Aufwind an Berghängen auszunutzen. Wie wir am Albrand sehen können.

Vorteile der Windkraft
Nachteile der Windkraft
Aktuelle Entwicklung

Die Technik der Windkraft ist seit Jahren weitgehend ausgereift, so dass nur noch an den Verbesserungen und höherer Leistung gearbeitet wird.
So werden für die Megawattklassen neue Leichtgetriebe entwickelt, um die schwere Rotorwelle einsparen zu können.
Weiter ist die Entwicklung zu immer stärkeren Anlagen zu beobachten, was aber auch mit neuen technischen Problemen verbunden ist (höhere Masten erzeugen Stabilitäts- und Umweltprobleme).
Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Zuverlässigkeit der Systeme durch Fehlerfrüherkennug besonders bei schwer zugänglichen Anlagen wie z.B. eines Offshore-Windrades.

Deutschland

Deutschland gehört vor den USA, Spanien und Indien zu den größten Nutzern von Windenergie zur Erzeugung von elektrischem Strom. Jährlich werden in Deutschland ca. 20 000 MW Strom durch Windkraft erzeugt. Diese Menge genügt, um über 8 Mio. Haushalte mit Strom zu versorgen.
Dazu stehen 19 000 Windräder bereit.
Aber auch bei der Produktion von Windkraftanlagen ist Deutschland Technologie- und Weltmarktführer.