Solarlexikon von A-Z

Begriffserklärung und Nachschlagewerk von A bis Z

In der Solartechnik werden zahlreiche Abkürzungen verwendet:

Von A (Ampère) über p (wie peak=Spitze), bis W (Watt). Die Wichtigsten davon finden Sie auch in unserem Lexikon.

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung zu vielen Solartechnik-Begriffen. Sie können dadurch besser Ihren gewünschten Suchartikel finden.

 

A:

A:

Abkürzung für Ampere. Einheit der elektrischen Stromstärke.

Absorber:

(lat.: Aufnehmer) Der wichtigste Teil des Kollektors nimmt die einfallende Sonnenstrahlung über eine Trägerflüssigkeit (Wasser + Frostschutzmittel) auf. Diese wird erwärmt und zirkuliert zwischen Kollektor und Speicher. Ein hoher Wirkungsgrad wird durch die Verwendung schwarzer Absorber oder, noch besser, durch selektive Beschichtung erreicht.

Absorption:

Im Absorber wird die einfallende Strahlung von einer Flüssigkeit oder einem Gas aufgenommen (absorbiert) und in Wärme umgewandelt. Die so gewonnene Energie wird über den Solarkreis zum Speicher oder anderen Wärmeabnahmestellen transportiert. Selektive Beschichtungen aus Schwarzchrom oder -nickel reduzieren die Abstrahlverluste: Die kurzwelligen Sonnenstrahlen dringen zum Absorberboden ein, die langwelligen Wärmestrahlen, die der Absorber an die Umgebung abgibt, werden jedoch minimiert. Selektiv beschichtete Absorber weisen Abstrahlverluste von 10 – 40 % auf. Bei nur geringen Einbußen des Wirkungsgrades können für die Beschichtung auch Farben wie Gold oder Blau verwendet werden.

AC:

Abk. für alternating current = Wechselstrom. Soll Solarstrom (Gleichstrom) ins Netz eingespeist werden oder herkömmliche Haushaltsgeräte versorgen, ist ein sogenannter Wechselrichter erforderlich. Der Vorteil des Wechselstroms ist die Möglichkeit, die Spannung zu transformieren (z.B. auf 230 V für das Hausnetz oder auf höhere Spannungen zum Ferntransport).

Ah:

Abkürzung für Ampèrestunde. Die Einheit der elektrischen Ladung ist das Produkt aus Stromstärke und Zeit.

Akkumulator:

kurz Akku, auch Batterie genannt. Zwischenspeicher für den (Solar-)Strom. In der Solartechnik werden seit langem Nickel-Cadmium (NiCd)-Akkus eingesetzt. Mehr und mehr kommen neue, umweltfreundliche NiMH (Nickel-Metallhydrid)- und NiH (Nickelhydrid)-Akkus zu Einsatz. Solarakkus haben meist eine Spannung von 1,2 Volt, es werden aber auch Autobatterien (Bleiakkus) mit 12 Volt verwendet.

Aktive Solarenergienutzung:

Umwandlung der Sonnenenergie in Wärme (Sonnenkollektoren) oder elektrischen Strom (Solarzellen). Durch die technische Umwandlung der Solarenergie kann diese transportiert und gespeichert werden.

Amortisationszeit, energetische:

siehe Energetische Amortisation.

Ampere:

Abkürzung: A. Einheit der Stromstärke

Leistung (P, gemessen in Watt), Spannung (U, gemessen in Volt) und Strom (I, gemessen in Ampère) sind die wichtigsten Kennzahlen einer PV-Anlage. Sind zwei Werte bekannt, lässt sich für die Leistung von Elektrogeräten aus diesen der dritte Wert errechnen:

Strom = Leistung : Spannung (Ampère = Watt : Volt)

Leistung = Spannung x Strom (W = V x A)

Spannung = Leistung : Strom (V = W : A)

Für die Berechnung der Leistung einer PV-Anlage darf jedoch nicht der Kurzschlussstrom (I kurz) mit der Leerlaufspannung (U leer) multipliziert werden, sondern nur der tatsächliche Strom bei der jeweiligen Gerätespannung – dieser ist leider immer etwas niedriger. Die exakten Werte können der Strom-Spannungs-Kennlinie entnommen werden.

Arbeitszahl einer Wärmepumpe:

Zur Beurteilung der energetischen Effizienz des Wärmepumpen-Prozesses wird das Verhältnis der vom System abgegebenen Nutzwärme zu der dem System zugeführten Energie ermittelt. Dazu werden zwei verschiedene Kennzahlen unterschieden: Die Leistungszahl und die Arbeitszahl.

Die Arbeitszahl bezeichnet das Verhältnis zwischen erzeugter Energie in Form von Heizarbeit ( in kWh) und der eingesetzten elektrischen Arbeit (kWh). Und zwar einschließlich aller Komponenten in einem festgelegten Zeitraum (das ist in der Regel ein Jahr; Jahresarbeitszahl). Sie ist der sinnvollste Maßstab, um die energetische Qualität einer Anlage zu bewerten.

Die Leistungszahl hingegen beziffert das Verhältnis von Heizleistung (in kW) zur Antriebsleistung (kW) der Wärmepumpe in einem bestimmten Betriebszustand. Sie kennzeichnet die Wirksamkeit der Wärmepumpe zu einem bestimmten Zeitpunkt bei definierten Rahmenbedingungen, beispielsweise der Vorlauftemperatur. Deshalb stellt die Leistungszahl nur einen Momentanwert dar.

Leistungszahl und Arbeitszahl

Beide Werte sind im Wesentlichen abhängig von dem zu überwindenden Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und dem Heizsystem. Sie steigen unter anderem mit einer hohen Wärmequellentemperatur und niedrigen Vorlauftemperaturen im Heizsystem. Die Jahresarbeitszahl wird zusätzlich beeinflusst durch die systemtechnische Abstimmung der Komponenten, den Anteil der Warmwasserbereitung am Gesamtwärmebedarf und das Nutzerverhalten.

Moderne Wärmepumpen weisen inzwischen beim Betrieb mit einer Erdwärmesondenanlage und einer Niedertemperaturheizung Jahresarbeitszahlen von 4 auf, das heißt sie stellen viermal soviel Heizwärme bereit, als sie elektrische Arbeit zu deren Gewinnung benötigen.

Architektur:

siehe Solararchitektur.

Aufbau einer Solaranlage:

Die wesentlichen Bestandteile einer thermischen Solaranlage sind der Kollektor, die Wärmeabnahmestelle (der Speicher) und die Regelung. Die wichtigsten Bauelemente von Photovoltaikanlagen sind die Solarzellen, die zu Solarmodulen oder Solarpaneelen zusammengeschlossen werden, und der Speicher (Akkumulator). Soll der produzierte Strom ins Netz eingespeist werden, geschieht dies durch einen Wechselrichter zur Umwandlung des Gleichstroms in spannungs- und phasengleichen Wechselstrom.

Aufwindkraftwerk:

Aufwindkraftwerke nutzen die Eigenschaft, dass warme Luft nach oben steigt.

Unter einem Glasdach wird durch die Sonneneinstrahlung Luft erwärmt. Diese strebt in einem Kamin nach oben. Von den Rändern des Glasdachs strömt Umgebungsluft nach, die ebenfalls erwärmt wird. So wird die Sonneneinstrahlung zum „Motor“ eines gleichbleibenden Aufwindes im Kamin. Eine im Kamin eingebaute Turbine wandelt die Windenergie mittels eines Generator in elektrische Energie um.

Ausgedacht hat sich diesen genialen und einfachen Aufbau Jörg Schlaich, Professor am Institut für Konstruktion und Entwurf der Universität Stuttgart. Eine Pilotanlage in Manzanares, südlich von Madrid, lief von Mitte 1986 bis Anfang 1989 fast ohne Unterbrechung mit einer Spitzenleistung von 50KW. Ihr Kollektor hat einen Durchmesser von 240 Metern, der Kamin mit einem Durchmesser von 10 Metern ist 195 Meter hoch. Wirtschaftlich arbeitende Anlagen mit einem Kilowattstunden-Preis von 12- 18 Cent sind nur im großem Maßstab möglich.

Aufwindkraftwerk könnten in Afrika und Asien einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung leisten: Dort sind Platz und Sonnenlicht im Überfluss vorhanden.

Obwohl viele Länder wie der Sudan, Indien und Ghana konkretes Interesse an der Technologie gezeigt haben, sind jedoch alle Bauvorhaben in der dritten Welt an den hohen Kosten gescheitert.

Ausdehngefäß (Solarthermie; MAG):

Ausdehngefäße, genauer Membranausdehngefäße (MAG), werden in thermischen Solaranlagen zur notwendigen Absicherung gegen Volumen- und Druckveränderungen bei starker Erwärmung der zwischen Kollektor und Speicher zirkulierenden Solarflüssigkeit eingesetzt.

Die Ausdehngefäße von Solarwärmeanlagen sind geschlossene Behälter, in denen sich üblicherweise ein durch eine Membran abgetrenntes Stickstoffpolster befindet. Dehnt sich das Volumen der im Solarkreis enthaltenen Flüssigkeit durch Erhitzung aus, drückt sie innerhalb des Ausdehngefäßes die Gasblase zusammen; lässt bei sinkender Temperatur der Druck wieder nach, dehnt sich das Gas erneut aus und drückt die abgekühlte Solarflüssigkeit zurück in den Kreislauf.

Einem vergleichbaren Zweck dienen Ausdehngefäße im Heizungsbau, wo sie zum Ausgleich der Druckveränderungen im Heizungskreislauf von Zentralheizungen dienen; die in der Solartechnik eingesetzten Solargefäße müssen aber aufgrund der höheren Temperaturdifferenzen in Relation zum Gesamtinhalt des Solarkreises deutlich größer dimensioniert werden. Um auch bei Stillstandszeiten im Sommer höchste Sicherheit zu gewährleisten, muss das Ausdehngefäß wenigstens den vollständigen Flüssigkeitsinhalt der Kollektoren aufnehmen können, bei Vakuumröhrenkollektoren zusätzlich den Inhalt der Vor- und Rücklaufleitungen.

Bei Drain-Back-Systemen (DBS) übernimmt das Rücklaufgefäß die Funktion des Ausdehngefäßes mit.

Azimutwinkel:

Zur effektiven Nutzung der Sonnenstrahlung werden Module und Kollektoren so ausgerichtet, dass die solare Ernte möglichst groß ausfallen kann. Hierbei spielen neben dem Einfallswinkel der Sonne auch der „Azimutwinkel“ und der Neigungswinkel der Module bzw. Kollektoren eine Rolle. Der Azimutwinkel (ß , im Bild rechts) gibt an, wie viel Grad die Flächen von Modul oder Kollektor von der exakten Südausrichtung abweichen. Der Neigungswinkel (α) betrifft die Abweichung von der Horizontalen. Untersuchungen belegen, dass Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von etwa 0&#176 und einem Neigungswinkel um 30&#176 optimal ausgerichtet sind. Doch kleinere Abweichungen sind nicht unbedingt problematisch: Bei der Orientierung nach Südost oder Südwest können noch immer rund 95 % der möglichen Ernte eingefahren werden. Größere Anlagen werden zur Steigerung der Erträge mit Elektromotoren der Sonne nachgeführt. Siehe auch Nachführung.

B:

BAPV:

Building Applied PV (kurz BAPV) wird definiert als ein Verfahren, bei dem Photovoltaik installiert wird, nachdem das Gebäude fertig gestellt wurde.

Batterie:

Batterien (Akkumulatoren) werden gebraucht, um elektrische Geräte netzunabhängig zu betreiben. Die Nachteile der herkömmlichen Batterien (hohes Gewicht, beschränkte Leistung, problematische Entsorgung) wurden lange als prinzipielles Hindernis auf dem Wege zu einer umweltgerechten Stromversorgung angesehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt zahlreiche Energiespeichertechniken: elektrochemische (Blei-, Nickel-Cadmium-, Lithium-Akkus), elektrostatische (Superkondensatoren), elektromechanische (Schwungräder und Druckluft), thermochemische (Wasserstoff-Brennstoffzelle).

Wie Luftfahrt und Handys zeigen, können Batterien ausgereift und ökonomisch funktionieren. Würden die weitverbreiteten elektrischen stand-by- oder stand-alone-Geräte konsequent mit Photovoltaikzellen und eingebauten kleinen Akkus oder Superkondensatoren ausgestattet oder würden die handelsüblichen Batterien mit Solar-Ladegeräten (zum Beispiel Dünnschicht-Solarmodule) nachgeladen, könnte man, Schätzungen zufolge, allein in Deutschland auf die Leistung von vier Atomkraftwerken verzichten.

Baugenehmigung:

Solaranlagen können im allgemeinen ohne Baugenehmigung installiert werden; sie werden im Baugesetzbuch nicht erwähnt. Konflikte gab es immer wieder mit dem Denkmalschutz, weil Solaranlagen das äußere Bild eines Gebäudes verändern können und somit in den Charakter eines denkmalgeschützten Hauses oder Ensembles eingreifen. Die baurechtliche und die denkmalschutzrechtliche Prüfung eines Bauvorhabens fällt oft in die Kompetenz des selben (kommunalen) Beamten.

Ob eine Solaranlage genehmigt wird oder nicht, liegt zumeist im Ermessen der lokalen Behörde. Der Antragsteller sollte darlegen können, dass die optische Beeinträchtigung nicht erheblich ist und dass Solaranlagen in der heutigen Zeit zur Standardausstattung von Gebäuden gehören wie Antennen, Lärmschutzfenster oder Garagen.

Insbesondere können sich Antragsteller auf die Änderungen des Bau- und Raumordnungsgesetzes von 1998 berufen. Danach gehört es zu den Aufgaben und Grundsätzen der Bauleitplanung, „die Belange des Umweltschutzes, auch durch die Nutzung erneuerbarer Energien“ zu berücksichtigen (§1 Abs. 5 Satz 2 Nr. 7 BauGB).

BHKW (Blockheizkraftwerk):

Ein Blockheizkraftwerk besteht aus einem stationären Motor, der nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sowohl elektrischen Strom als auch Wärme produziert. Die Effektivität von BHKWs beruht auf der Nutzung der Abwärme, die in anderen Kraftwerken über das Kühlwasser ungenutzt in Flüsse geleitet wird. Der hohe Wirkungsgrad der Blockheizkraftwerke macht beträchtliche Energieeinsparungen möglich. Betrieben werden BHKWs entweder mit Gas, Öl oder Holz (Holzvergasung), aber auch mit Raps-Methyl-Ester (RME). BHKWs arbeiten im Gegensatz zur Solartechnik nicht nur mit regenerativen Energien, spielen aber eine wichtige Rolle im Rahmen der optimalen Nutzung fossiler Brennstoffe und der Energieeinsparung.

 

 

 

 

BIPV:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

siehe Photovoltaik-Gebäudeintegration

 

 

Brauchwasserspeicher – Warmwasserspeicher:

 

 

 

 

Anlagen zur Brauchwassererwärmung sind die verbreitetste Anwendung der Solarthermie. Wesentlicher Bestandteil dieser Anlagen ist der Warmwasserspeicher; in diesem wird die in den Kollektoren erzeugte Wärme über Wärmetauscher an das Brauchwasser (Trinkwasser) übertragen und über Stunden oder Tage bis zum Abruf durch den Verbraucher gespeichert. Die Begriffe Brauchwasserspeicher und Warmwasserspeicher sind austauschbar.

Der typische solare Brauchwasserspeicher zeichnet sich durch folgende Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Warmwasserbehältern aus, wie sie zur Warmwassererzeugung durch Zentralheizungsanlagen eingesetzt werden:

  • bei gleicher Haushaltsgröße besitzt der Solarspeicher ein deutlich höheres Volumen, um die notwendige Speicherkapazität zu gewährleisten;
  • eine schlanke und hohe Bauform, die den Schichtenaufbau im Speicher unterstützt: kaltes Wasser im unteren Teil wird vom solaren Wärmetauscher erhitzt und steigt nach oben, wo es bei Bedarf abgenommen wird;
  • eine deutlich stärkere Wärmedämmung , um die Wärmeverluste auch bei mehrtägiger Speicherung zu minimieren;
  • wenigstens zwei Wärmetauscher („Bivalenz“): ein im unteren Bereich des Speichers angebrachter, großflächiger Wärmetauscher gibt auch schon bei geringen Temperaturdifferenzen solare Wärme an den Speicher ab; ein zweiter Wärmetauscher im oberen Bereich dient zur Nachheizung, falls die solare Wärme bei schlechtem Wetter oder im Winter nicht zur Bedarfsdeckung ausreicht, dieser ist meist an Stelle des üblichen Warmwasserbehälters an die Zentralheizung angeschlossen.

Zudem sind Solarspeicher auf höhere Temperaturniveaus ausgelegt als bei der konventionellen Warmwassererzeugung durch die Heizanlage üblich. Im Hochsommer können die Temperaturen im Solarkreis durchaus 90° und mehr erreichen, auf welche die verwendeten Materialien (einschließlich der Wärmetauscher im Speicher) ausgelegt sein müssen. Allerdings wird die Solarregelung bei Erreichen einer voreingestellten Speichertemperatur den Solarkreislauf abschalten, um die ab etwa 60° verstärkt auftretende Verkalkung im Brauchwasserbereich zu minimieren. Ein thermostatisches Dreiwegeventil an der Abnahmestelle mischt im Bedarfsfall kaltes Trinkwasser zu, um zu hohe Temperaturen am Wasserhahn zu verhindern.

In Deutschland werden Anlagen für Haushalte mit bis zu 4 Personen meist mit 300-l-Speichern ausgelegt, für Haushalte mit bis zu 6 Personen werden 400-l-Speicher eingesetzt. Bei größerem Bedarf wird meist der Einsatz von Kombispeichern auch in reinen Warmwasseranlagen empfohlen, um Hygieneprobleme zu vermeiden, die durch lange Standzeiten des Trinkwassers im Speicher bei stark schwankendem Verbrauch hervorgerufen werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brennstoffzelle:

Brennstoffzellen sind elektrochemische Systeme. Sie setzen die chemische Energie von Oxidationsprozessen direkt in elektrische Energie um. Ihr Funktionsprinzip ähnelt dem von Primärbatterien, mit dem Unterschied, dass die Energie nicht zwischen den Elektroden gespeichert ist, sondern in einem externen Tank gelagert wird. Die Brennstoffzellen-Technologie wurde bereits vor mehr als 100 Jahren erfunden.

Gegenwärtige Anwendungsgebiete sind Kraft-Wärme-Kopplungssysteme (Blockheizkraftwerke) zur Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie sowie der Einsatz als Stromquelle für elektrische Fahrzeuge. Im Gegensatz zu batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen erzielen mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeuge Leistungsdichten und Reichweiten konventioneller Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Deutliche Fortschritte in den Materialwissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten der Brennstoffzellentechnologie zum Durchbruch verholfen.

 

 

 

 

Building-Integrated Photovoltaics:

siehe Photovoltaik-Gebäudeintegration (BIPV)

 

C:

CIS:

Abkürzung für Kupfer-Indium-Diselenid (CIS)

CIS-Zellen:

Dünnfilm-Solarzellen aus mehreren Schichten von unterschiedlich dotiertem Kupfer-Indium-Diselenid (CIS). Vorteile der CIS-Zelle: weniger Materialverbrauch, hoher Wirkungsgrad, preiswerte Fertigung. CIS-Zellen sind die Dünnschichttechnologie, die als besonders stabil gilt. Sie zeigen im Vergleich zu amorphem Silizium keine „intrinsischen“ Degradationsmechanismen. Inzwischen werden die Module industriell gefertigt.

Connecten:

Der Begriff „Connecten“ beschreibt das fachgerechte Verbinden der einzelnen Solarmodule untereinander. Somit werden die Solar-Panels in „Strings zusammengefasst.

 

 

Mehr zum Thema Connecten finden Sie hier:

 

D:

Dachanlage:

Eine Dachanlage ist eine Solar-Anlage auf einem Dach. Sie kann auf Ein- oder Mehrfamilienhäuser Dächer oder auf Firmendächer  gebaut werden. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es ein Flachdach, Spitzdach oder sonst eine Art von Dachform ist.

Mehr zum Thema Dachanlage finden Sie hier:

Dachdecker:

Entgegen der Meinung vieler Menschen deckt der Dachdecker nicht einfach nur Dächer. In der dreijährigen Dachdecker-Ausbildung lernen Dachdecker-Lehrlinge alles, was zu Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik dazu gehört. Dahinter verbergen sich Arbeiten wie zum Beispiel das Dämmen des Daches, die Dachabdichtung sowie das Anbringen von Dachzubehör, wie beispielsweise Schneefang, Blitzableiter oder Dachrinne. Auch mit dem Anlegen von Gründächern kennen sich Dachdecker aus und Solaranlagen werden mittlerweile wie selbstverständlich von ihnen auf dem Dach angebracht. Der Dachdecker arbeitet jedoch nicht nur auf dem Dach – auch die Außenverkleidung der Fassade mit Schiefer oder anderen Belägen gehört zu seinen Aufgaben.

Durch seine vielfältigen Aufgabenbereiche muss sich der Dachdecker mit vielen Materialien, Baustoffen und Werkzeugen auskennen. Er muss sowohl einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Dämmmaterialien als auch über verschiedene Dachziegelarten und Anbringungstechniken haben. Die Ausbildung umfasst deshalb nicht nur praktische Anteile, sondern hat auch einen hohen theoretischen Anteil. Dies befähigt die zukünftigen Dachdecker dazu, nach der Ausbildung ein Studium oder eine Fachausbildung anzuschließen und später in den Bereichen Architektur, Denkmalschutz oder Betriebswissenschaft zu arbeiten.

Außerdem arbeitet der Dachdecker in seinem Alltag mit höchst moderner Technik und muss sich auch mit komplizierten Computerprogrammen auskennen. Diese erleichtern ihm die Planung von Dachdämmung und Statik. Der Dachdecker-Beruf hat also mehr Seiten als nur die des alt-eingesessenen traditionellen Handwerks.

Dachintegration:

Immer wieder werden ästhetische Vorbehalte gegen Solaranlagen gemacht. Kollektoren und Solarpaneele werden mitunter als „unschön“ oder störend empfunden. Doch sowohl für Sonnenkollektoren als auch für Photovoltaikanlagen sind durchaus ansprechende Lösungen zum Dacheinbau entwickelt worden:

Kollektoren werden mittlerweile für die direkte Dachintegration konzipiert und bilden zusammen mit den anderen Dachkomponenten optisch und handwerklich perfekte Lösungen. Im Rahmen einer großflächigen Dachintegration können die Kollektoren sogar die konventionelle Dachdeckung ersetzen und einen nennenswerten Beitrag zur Kostensenkung leisten. Bei Neubauten, besonders von großen Anlagen, empfiehlt sich die Kooperation von Architekten und Solarteuren. So wird sichergestellt, dass die Anlage nicht nur effektiv ist, sondern auch gefällt.

Dass die eigene Solarstromanlage nahezu unsichtbar sein kann, erlauben neuartige „Solarziegel“ deren PV-Module extra auf die Ziegel angestimmt wurden und mit diesen eine harmonische Einheit bilden. Der Gesamteindruck des Hauses wird nicht beeinträchtigt – selbst historische Gebäude konnten so mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.

Dachneigung:

Auch wenn bei der Planung einer Solaranlage (beispielsweise bei einer online-Berechnung) nach der Dachneigung gefragt wird, kommt es nicht auf die Neigung des Daches, sondern auf die Neigung der Kollektoren an. Durch entsprechende Aufständerung und Halterungen können Kollektoren auch bei ungünstiger Dachneigung oder Dachausrichtung in eine geeignete Position gebracht werden.

Damit die Sonnenstrahlung bestmöglich genutzt wird, sollte sie im rechten Winkel auf den Kollektor treffen. Der optimale Neigungs- oder Aufstellwinkel entspricht der geografischen Breite eines Ortes. (Freiburg z.B. liegt am 48. Breitengrad und Lübeck am 54. Breitengrad.) Da die Sonne im Sommer höher und im Winter tiefer steht, kommt es darauf an, in welcher Jahreszeit die Solaranlage vorwiegend genutzt werden soll. Photovoltaikanlagen z.B. bringen den besten Ertrag an den langen Tagen des Sommers, während thermische Solaranlagen zur Heizungsunterstützung im Winter gebraucht werden. Als Faustregel für den Aufstellwinkel gilt bei Sommernutzung der Breitengrad minus 10°, für die Winternutzung der Breitengrad plus 10°.

Nicht zu verwechseln mit der Neigung ist die Ausrichtung (Azimutwinkel) nach Süden. In der Praxis bringen kleinere Abweichungen von der optimalen Neigung oder Ausrichtung nur eine geringfügige Ertragsminderung. Eine zeitweise Verschattung der Kollektoren beeinträchtigt den Ertrag mehr.

DC:

Abk. für direct current = Gleichstrom, wie er von Solarzellen bzw. -modulen und erzeugt, und in Akkumulatoren gespeichert wird. Werden mehrere Solarzellen in Reihe zu einem Modul geschaltet, addieren sich die Spannungen.

Dachsanierungsarbeiten:

 

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E:

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F:

 

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Wechselrichter:

 

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Windkraft:

 

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Windkraftanlagen:

 

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Wirkungsgrad:

 

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WR:

 

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X:

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Y:

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