Historie der Photovoltaik

Historie der Photovoltaik

Historie/Geschichte der Photovoltaik:

Schon im Griechenland der Antike nutze man die Sonne als Energiequelle. So wird das Olympische Feuer traditionell nur mit Hilfe der Sonnenstrahlen entzündet. Im Jahre 212 v.Chr. sollen die Griechen zudem die Sonnenenergie als Waffe eingesetzt und die Segel der angreifende römische Flotte mit Hilfe von Brennspiegeln in Flammen gesetzt haben.

Die Grundlagen der Photovoltaik, wie wir sie heute kennen, gehen dagegen auf den Anfang des 19.Jahrhunderts zurück. Mit der Entdeckung des photoelektrischen Effektes durch den französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel wurden die moderne Photovoltaik und damit heutige Solarmodule und -anlagen möglich. Die physikalisch korrekte Erklärung dieses Effektes lieferte Albert Einstein knapp 70 Jahre später mit seiner Quantentheorie und bekam dafür 1921 den Nobelpreis für Physik.

In den 1950er Jahren gelang es einem Forscherteam die ersten Siliziumzellen mit Wirkungsgraden von mehr als 4% herzustellen. Mit dem Einsatz in der Raumfahrt, zur Energieversorgung von Satelliten, bestand die Gewinnung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht ihre erste große Herausforderung. Die Nachfrage aus der Raumfahrt in den 1960er und 1970er Jahren führte aber auch zu weiteren Fortschritten und Verbesserungen in der Entwicklung von Photovoltaikzellen.

In der heutigen Zeit gewinnt die wirtschaftliche Nutzung von Strom aus Sonne immer mehr an Bedeutung. Angesichts der Tatsache der Endlichkeit fossiler Energieträger wird die Installation von kommerziellen und privaten Solaranlagen weltweit mit finanziellen Anreizen gefördert.

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