EEG

erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Auf dieser Seite finden Sie in kürze Auszüge aus dem eeg. Sie werden über Erneuerungen und aktuelle Erweiterungen informiert.

EEG-Umlage 2013 steht fest – Die Erneuerbaren am Pranger?

5,277 Cent pro Kilowattstunde – das ist der Betrag, den die Verbraucher im kommenden Jahr für die Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu zahlen haben werden. Damit steigt die EEG-Umlage um etwa 1,7 Cent im Vergleich zur gegenwärtigen Umlage. Die Debatte über die Ursachen für die Umlageerhöhung dominiert die öffentliche Diskussion.
Mit der Bekanntgabe der Umlage durch die vier Übertragungsnetzbetreiber am 15. Oktober ging eine Debatte einher, die die Energiewende zum Politikum macht. Die Diskussion über die Höhe der Strompreissteigerung lassen die Verbraucher glauben, die Förderung der Erneuerbaren sei schuld an der Kostenexplosion. Sinn und Nutzen des Mammutprojektes Energiewende hingegen treten angesichts der Preisdebatte in den Hintergrund. Der Ausstieg aus der Atomenergie, Benzinpreise auf Rekordniveau und Klimawandel scheinen plötzlich wie vergessen.

Um den Anstieg zu rechtfertigen, wird seit Monaten über die Verantwortlichkeiten dafür debattiert. Ein Blick auf die Umlageanteile zeigt, dass die Begriffe EEG-Umlage und Ökostromausbau nicht synonym zu verstehen sind. Der Bundesverband Erneuerbare Energien e. V. ermittelte noch im September dieses Jahres, wie sich die künftige Umlage zusammensetzt. Demnach schlagen neben den reinen Förderkosten die Korrektur fehlerhafter Kalkulationen des Vorjahres, ein provisorischer Puffer (Liquiditätsreserve), die Ausdehnung der Industrieprivilegien sowie die Folgen des gesunkenen Börsenpreises zu Buche. Der Anstieg der Förderkosten für Erneuerbare Energien macht somit nicht einmal die Hälfte der neuen Umlage aus.
Was der bevorstehende Strompreis zudem verschweigt, ist die Tatsache, dass Energie aus Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen langfristig betrachtet zu einer enormen Kostensenkung führen wird. Aktuell sorgen sie bereits für Einsparungen beim teuren Rohstoffimport, von den Einsparungen durch Vermeidung von Umweltschäden aufgrund fossiler Energieträger ganz zu schweigen.
Den viel zitierten „Nulltarif“ wird es in Sachen Energiewende sicher nicht geben. Das wurde den Verbrauchern bereits eindringlich vermittelt. Doch wichtiger als die Frage, wer für welche Erhöhung an den Pranger zu stellen sei, ist die Optimierung des EEG und eine ehrliche Betrachtung der Kosten-Nutzen-Relation der Erneuerbaren Energien.

Quelle: eeg-aktuell

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Förderbetrag für Erneuerbare Energien steigt in der EEG-Umlage 2013 um ca. 0,2 Cent

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien für das kommende Jahr berechnet.

Sie steigt von heute rund 2,1 Cent auf voraussichtlich 2,3 Cent pro kWh Strom. Damit liegt der Anteil, der direkt für den Ausbau Erneuerbarer Energien verwendet wird, bei weit weniger als der Hälfte der gesamten EEG-Umlage 2013. Diese steigt nach Berechnungen des Verbands auf bis zu 5,2 Cent pro kWh.

Umlage steigt – Förderbetrag stagniert fast
Betrachtet man die Zusammensetzung der EEG-Umlage für das kommende Jahr, wird schnell deutlich, dass der Anstieg um rund 1,6 Cent pro kWh wenig mit dem Ausbau regenerativer Energien zu tun hat: Der Löwenanteil der Steigerung entfällt auf die Nachholung für 2012 sowie die ebenfalls deutlich gestiegene Industrieförderung, die dann mit rund 1,3 Cent pro kWh bereits ein Viertel der gesamten Umlage ausmacht. Das sind knapp 35 Prozent mehr als im Jahr 2012 und hängt insbesondere mit der Erweiterung der “Besonderen Ausgleichsregelung” durch die Bundesregierung zusammen (§ 40 ff EEG), wodurch stromintensive Unternehmen teilweise oder komplett von der Umlage befreit sind.

EEG-Umlage ist kein “Preisschild” für die Erneuerbaren Energien
Die Nachholung für 2012 stellt mit 0,69 Cent/kWh den absolut größten Anteil der Steigerung dar. Hier sind die wichtigsten Kostentreiber stark gesunkene Börsenstrompreise am Spotmarkt, gute Einstrahlungsdaten bei der Solarenergie, ein hoher Ausbau der Fotovoltaik sowie die weit über den Erwartungen liegenden Kosten der Marktprämie. Gesunkene Börsenpreise und Marktprämie tragen auch 2013 zur Erhöhung der Umlage bei.

Insgesamt sind also nur knapp 12 Prozent der Erhöhung der EEG-Umlage direkt mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien begründbar: „Schaut man sich die einzelnen Bestandteile an, wird sofort klar: Die EEG-Umlage ist kein Preisschild für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Deshalb geht auch die einseitige Kostendiskussion der letzten Wochen völlig an der Sache vorbei“, so BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff.

Quelle: eeg-aktuell

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Versteckte Umlage für Kohle und Atom ist laut Studie weit höher als EEG-Umlage

Würden alle Kosten der konventionellen Energien aufsummiert und auf die Verbraucher umgelegt, wäre diese Umlage 2012 mit (…)
Würden alle Kosten der konventionellen Energien aufsummiert und auf die Verbraucher umgelegt, wäre diese Umlage 2012 mit 10,2 Cent pro Kilowattstunde fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage. Das ist das Ergebnis der Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstellt hat.
Die von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie beauftragte Studie zeigt, dass gerade die konventionellen Energien von umfangreichen staatlichen Förderungen profitieren. So wurde Steinkohle-Verstromung zwischen 1970 und 2012 mit insgesamt 177 Milliarden Euro gefördert, Braunkohle mit 65 Milliarden und die Atomstromproduktion mit 187 Milliarden Euro. Die Erneuerbaren Energien hingegen kommen bis heute auf knapp 54 Milliarden Euro.
„Die Studie liefert einen wichtigen Beitrag dazu, die gegenwärtige Kostendebatte um die erneuerbaren Energien wieder zu versachlichen. Das Image der konventionellen Energien als kostengünstig dürfte damit ad absurdum geführt werden. Dazu kommt: Die Investitionen in erneuerbare Energien sind Investitionen in Deutschlands Zukunft, die sich mittel- und langfristig auszahlen. An Tankstellen erleben wir ja täglich, was es bedeutet, von fossilen Energieimporten abhängig zu sein“, sagte BWE-Präsident Hermann Albers auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Wind und Wasser sind die günstigsten Energieträger
Die FÖS-Studie bezieht neben dem Strompreis und der staatlichen Förderung auch externe Kosten der einzelnen Energieträger wie Klimaschäden mit ein. Sie berechnet daraus die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Strom. Danach liegt 2012 der Preis für eine Kilowattstunde Windstrom mit 8,1 Cent und für Wasserkraft mit 7,6 Cent knapp unter den Kosten für Strom aus Erdgas (9 Cent / kWh) und weit unter den Werten für Steinkohle (14,8 Cent / kWh), Braunkohle (15,6 Cent / kWh) oder Atomkraft (mindestens 16,4 Cent / kWh).

Langfristige Folgekosten berücksichtigen
„Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien werden wir die Folgekosten von Kohle- und Atomstrom auch noch Jahre nach dem Abschalten der Kraftwerke bezahlen müssen“, sagt Swantje Küchler, Hauptautorin der Studie und Wissenschaftlerin beim FÖS. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Kosten der Energiewende zeigt die Studie deutlich, dass die Erneuerbaren Energien zu unrecht als Preistreiber für die steigenden Energiekosten verantwortlich gemacht werden.

Quelle: eeg-aktuell

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Energiewende beschleunigen statt zerreden!

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben der BUND, Bundesverband Erneuerbare Energie und die Energieeffizienz-Initiative ein Sofortprogramm zur Beschleunigung der vorgelegt. Sie fordern darin unter anderem mehr Verlässlichkeit, ein klares Bekenntnis zum EEG, gerechte Kostenverteilung und eine verbindliche Förderpolitik über 2020 hinaus.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Erneuerbare Energien und die Energieeffizienz-Initiative ein Sofortprogramm zur Beschleunigung der Energiewende vorgelegt. Sie fordern darin unter anderem mehr Verlässlichkeit, ein klares Bekenntnis zum EEG, gerechte Kostenverteilung und eine verbindliche Förderpolitik über 2020 hinaus.
„2050 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen und bis 2020 soll der Stromverbrauch in Deutschland um ein Zehntel niedriger sein. Diese Ziele der Bundesregierung lassen sich nur erreichen, wenn die Energiewende nicht zerredet, sondern wenn sie beschleunigt wird“, sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND vor der Presse in Berlin. Weiger kritisierte vor allem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der die Energieeffizienz blockiere und den Ausbau der erneuerbaren Energien immer wieder in Frage stelle.
Der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Dietmar Schütz, forderte die Politik zu mehr Verlässlichkeit auf: „Die Bundesregierung darf das Vertrauen der Menschen und der Investoren in den Willen zur Energiewende nicht weiter untergraben. Deshalb muss mit der unsachlichen Kritik am Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt Schluss sein. Das Motto muss lauten: Ziele erreichen statt Ziele aufweichen.“
In dem Sofortprogramm ist ein klares Bekenntnis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz als wichtigstem Ausbauinstrument für erneuerbare Energien im Stromsektor ebenso gefordert wie eine gerechtere Kostenverteilung. Wichtig ist demnach aber auch eine klare und verbindliche Ordnungs- und Förderpolitik für mehr Energieeffizienz über 2020 hinaus. Dazu gehöre die Schaffung einer zuverlässigen und haushaltsunabhängigen Finanzierung, die durch einen unabhängigen Marktakteur mit konkreten Zielvorgaben koordiniert wird. Nur so könnten die Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung verstetigt und Marktanreize zum Einsatz effizienter Produkte ausgelöst werden.

Quelle: eeg-aktuell

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PV-Novelle tritt rückwirkend zum 1. April 2012 in Kraft

Mit der Zustimmung des Bundesrats vom 29. Juni tritt das “Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom (…)
Mit der Zustimmung des Bundesrats vom 29. Juni tritt das “Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien”, die sogenannte PV-Novelle, rückwirkend zum 01. April dieses Jahres in Kraft. Die wichtigsten Änderungen sind neben der Einmalabsenkung der Einspeisevergütung um 15% insbesondere die Verstetigung der Degression um monatlich 1 %, eine Deckelung des Gesamtausbauziels auf 52 GW sowie das neue “Marktintegrationsmodell”, mit dem nicht mehr der gesamte durch Photovoltaik produzierte Strom vergütet wird.

Alle Änderungen der PV-Novelle auf einen Blick finden Sie hier zum Download: PV-Novelle 2012

Quelle: eeg-aktuell

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Mittelfristprognose überschätzt EEG-Umlage

Am 15.11.2011 haben die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Tennet, 50Hertz, Amprion und EnBW Transportnetze ihre EEG-Mittelfristprognose veröffentlicht. Demnach (…)
Am 15.11.2011 haben die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Tennet, 50Hertz, Amprion und EnBW Transportnetze ihre EEG-Mittelfristprognose veröffentlicht. Demnach soll die EEG-Umlage im Jahr 2013 auf zwischen 3,66 und 4,74 Cent/kWh ansteigen. Zum Vergleich: Dieses Jahr beträgt die EEG-Umlage 3,53 Cent/kWh und im kommenden Jahr wird sie auf 3,59 angehoben.
Laut Bundesumweltministerium zeichnet die Berechnung kein realistisches Bild der zukünftigen EEG-Umlage, weil die zugrundliegenden Annahmen den Zubau der erneuerbaren Energien überschätzen und unklare Sonderfaktoren wie die sogenannte Liquiditätsreserve miteinberechnet werden. Bereits in der Vergangenheit hatten sich Prognosen der ÜNB häufig nicht realisiert.
Ein genauer Blick auf die Berechnungen der ÜNB zeigt auch, dass Verursacher möglicher Kostensteigerungen nicht allein der Zubau der Photovoltaik und der Offshore-Windenergie ist.
Vielmehr ist es so, dass die Umlagekosten durch die stärkere Privilegierung der energieintensiven Industrie im Rahmen der EEG-Novelle 2012 auf weniger Schultern verteilt werden. Laut Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) steigt die Zahl der Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit werden von 570 in diesem Jahr auf 6.000 im Jahr 2012 an.
Weiterhin bleiben Kostensenkungspotenziale, die sich aus dem verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien ergeben, von den ÜNB ungenutzt, indem preisdämpfende Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf den Börsenstrompreis (Merit-Order-Effekt) von immerhin 0,5 Cent/kWh im Mittel im Jahr 2010 nicht an die Endkunden weitergegeben werden.

Quelle: eeg-aktuell

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Bundesrat: EEG kommt nicht in den Vermittlungsausschuss

In seiner Sitzung am Freitag, den 8. Juli 2011, hat sich der Bundesrat abschließend mit der EEG-Novelle (…)
In seiner Sitzung am Freitag, den 8. Juli 2011, hat sich der Bundesrat abschließend mit der EEG-Novelle befasst. Der Bundesrat hat dabei beschlossen, nicht den Vermittlungsausschuss anzurufen. Somit kann das EEG in der vom Bundestag am 30. Juni 2011 beschlossenen Fassung in Kraft treten. Dazu muss es nun von Bundespräsident Christian Wulff unterzeichnet und im Bundesgesetzblatt verkündet werden.
Eine vorab vom Bundesumweltministerium erstellte, unverbindliche konsolidierte Fassung des EEG 2012  finden Sie Hier:

erneuerbare-energien

Quelle: eeg-aktuell

Direktlink: Bundesrat: EEG kommt nicht in den Vermittlungsausschuss

Überblick: Die wichtigsten Änderungen der EEG-Novelle 2012

Am vergangenen Donnerstag, den 30. Juni 2011, wurde die EEG-Novelle 2012 in zweiter und dritter Lesung im (…)
Am vergangenen Donnerstag, den 30. Juni 2011, wurde die EEG-Novelle 2012 in zweiter und dritter Lesung im Plenum des Bundestages verabschiedet.
Hier finden Sie eine Übersicht der sich aus der Novelle für die Windenergie ergebenden Änderungen.
Am Freitag, den 8. Juli 2011, befasst sich der Bundesrat abschließend mit der EEG-Novelle.  Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig.

Quelle: eeg-aktuell

Direktlink: die wichtigsten Änderungen der EEG-Novelle 2012

 

mehr Informationen zu den erneuerbaren Energien finden Sie hier: erneuerbare Energien

 

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